Piteå

Piteå ist eine Stadt in der nordschwedischen Provinz Norrbottens län und der historischen Provinz Norrbotten.
Die Stadt an der Mündung des Flusses Piteälven in den Bottnischen Meerbusen ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.
Piteå ist in Norwegen und Schweden ein bekannter Urlaubsort und ist das Ziel von ungefähr der Hälfte der Urlaubsgäste in Norrbotten. Die meisten ausländischen Gäste kommen aus dem nördlichen Norwegen.

Geschichte:
Als Piteå 1621 die Stadtrechte erhielt, lag die Stadt noch etwas weiter nordwestlich an der Stelle des heutigen Öjebyn. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1666 wurde der Ort nach Osten verschoben, da an der alten Stelle aufgrund der Landhebung keine geeigneten Hafenplätze mehr vorhanden waren.
Nach einem Aufschwung als Handels- und Hafenstadt wurde die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den Nordischen Kriegen Anfang des 18. Jahrhunderts unterbrochen, als Piteå 1716 und 1721 von russischen Truppen angegriffen wurde. Doch erholte sich die Stadt rasch und um 1800 war Piteå mit 900 Einwohnern eine der wichtigsten Städte in Norrland. Zwischen 1810 und 1856 war Piteå Residenzstadt der neugebildeten Provinz Norrbotten.
Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts stieg die Zahl der Einwohner auf etwa 2500. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von 1911 gab es einen kräftigen Entwicklungsschub. Heute sind vor allem die hier angesiedelten Industriefirmen für die Weiterentwicklung der Stadt verantwortlich, da ein Großteil der Eisenbahnverbindungen stillgelegt wurde.

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