Telefonieren

Vorwahl und wichtige Telefonnummern

Auf die rund neun Millionen Einwohner Schwedens kommen fünf Millionen Festnetzanschlüsse und gut zehn Millionen Mobilfunktelefone.Dabei telefonieren Schwedens Mobilfunkbenutzer hauptsächlich in den beiden großen Netzen von Telia und ComvIQ. Auch wer häufig das schwedische Festnetz verwendet oder umgekehrt von der Schweiz aus preiswert nach Schweden telefonieren will, muss dafür nicht mehr zahlen als nötig. Man muss nur die richtigen Kniffe kennen.

Für alle Fälle: Notfallnummern in Schweden

Dank EU-Verordnungen sind die Notfallrufnummern in EU-Ländern inzwischen schon stark vereinheitlicht worden. In Schweden muss man sogar nur eine Nummer kennen, die 112. Unter der Rufnummer erreicht man Polizei, Feuerwehr oder den Notarzt. 112 ist daher die Nummer für jeden Notfall.

Für alle Fälle: Notfallnummern in Schweden

Koaxiale Mehrleiterkabel und ein guter Netzausbau machen das Festnetz in Schweden so zuverlässig und die Gesprächsqualität so gut wie man es von der Schweiz kennt. Auch in Schweden ist bei Festnetzanrufen, nicht aber in Telefonzellen, die Verwendung sogenannter Billigvorwahlen oder Call-by-Call möglich. Welche Vorwahl im Moment die günstigste ist, kann in der Zeitung oder im Internet nachgelesen werden. Zusätzlich ist bei Anrufen ihn die Schweiz die Ländervorwahl 0041 zu verwenden, während die erste Null der schweizer Ortsvorwahl wegfällt. Schwedische Rufnummern, die mit 020 beginnen, sind kostenlos erreichbar. Eine Nummer, die dagegen mit 07 beginnt, gehört zu einem Mobilfunktelefon.

Preiswert nach Schweden telefonieren mit dem Festnetz

Die Vorwahl Schwedens ist 0046, wobei auch hier die Null der Ortsvorwahl entfällt.Die schweizer Festnetzanbieter haben spezielle Auslandstarife oder Flatrates im Angebot, die günstige Gespräche ins schwedische Festnetz ermöglichen können. Genauere Informationen müssen beim jeweiligen Anbieter erfragt werden.

Günstig mobil telefonieren mit schwedischen Netzen

Wer in Schweden mit seinem Schweizer Mobilfunkanbieter telefoniert, muss hohe Roaming-Gebühren zahlen. Zudem werden fürs Empfangen von Gesprächen oder Anrufe zur Mail-Box Kosten fällig. Daher lohnt es sich, in Schweden auf örtliche Anbieter umzusteigen. Prepaid-SIM-Karten der Anbieter Telia oder ComvIQ kauft man an Kiosken, in Lottoannahmestellen (ATP), in den Shops der Mobilfunkanbieter sowie in Supermärkten und Elektronikmärkten. Wer im wenig besiedelten Nordschweden unterwegs ist, sollte wegen der besseren Netzabdeckung Telia wählen. Ansonsten bietet sich ComvIQ mit dem Tarif Kontant Amigos an, der besonders günstige Preise für Anrufe auf das deutsche Festnetz bietet (circa 5 Cent pro Minute). Wichtig ist, dass man ein Handy ohne SIM-Lock besitzt. Die schwedischen Prepaid-Karten funktionieren wie die deutschen: Es gibt weder Grundgebühren noch Abrechnungen. Eingehende Anrufe sind kostenlos. Man zahlt Guthaben ein, das anschließend abtelefoniert werden kann. Nachteil ist, dass man auf einer neuen, schwedischen Nummer erreichbar ist.
Auch in Schweden können Urlauber günstig telefonieren, wenn sie den richtigen Anbieter wählen. Allerdings trifft man trotz guter Telekommunikationsinfrastruktur in weniger besiedelten Regionen noch deutlich mehr Funklöcher an als beispielsweise in der Schweiz. Wer einen Festnetzanschluss zur Verfügung hat, kann günstig Call-by-Call-Vorwahlen nutzen. Dabei verfügt das skandinavische Land über ein schwedisches Telefonbuch.