Wetter

Wetter Nordschweden

Nordschweden hat sicherlich das rauste und unbeständigste Wetter in Schweden aufzuweisen. So wurde in Vuoggatjalme in Lappland die tiefste Temperatur überhaupt in Schweden gemessen: Am 2. Februar 1966 sank das Thermometer bis auf eisige -52,6 Grad ab. Und selbst im August kann es in den Polargebieten des Lapplands zehn Zentimeter Neuschnee geben. Man sollte gerade bei dem eisigen Klima in Nordschweden niemals vergessen, dass das Wetter jederzeit umschlagen kann und sich dementsprechend schon vor der Reise seine Ausrüstung zusammenstellen. Doch ein Besuch nördlich des Polarkreises ist auf jeden Fall zu empfehlen, erlebt man doch dort die berühmte Mitternachtssonne in den klaren Winternächten Nordschwedens – warm eingepackt natürlich und am besten mit einem warmen Glögg.

Wetter Mittelschweden

Im mittleren Teil Schwedens wird es schon merklich kühler als in Südschweden, wobei die Temperaturen immer noch im angenehmen Bereich liegen, jedoch leicht ins Extreme abfallen könne. So kann es das Thermometer Sommer durchaus auf über dreißig Grad ansteigen, im Winter allerdings auf empfindliche Minusgrade in den Keller sacken. Das Beste in der Region ist allerdings, dass es lange Winter mit viel Schnee gibt und Weltklasseberge, auf denen tolle Skipisten dazu einladen, die Abhänge hinunter zu gleiten.

Wetter Südschweden

Südschweden hat sicherlich die angenehmsten und mildesten Temperaturen in ganz Schweden zu bieten. Die Region an der Südspitze Schwedens um die Stadt Malmö und den Öresund erreicht in warmen Sommertagen durchschnittlich etwa 22 Grad am Tag und auch nachts sinkt das Thermometer selten unter 14 Grad. Auch im Winter liegen die Temperaturen durch seine Lage am Meer – wir erinnern uns an den Golfstrom – selten unter dem Gefrierpunkt, so dass es viele Winter ohne Schnee gibt.